Mali - Kampf gegen Genitalverstümmelung

Mali - Kampf gegen Genitalverstümmelung

Projekt-Nr.: P10003

Sie ist ein uralter Brauch und eine fundamentale Verletzung der Menschenrechte: die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen. In 28 Ländern Afrikas, in einigen Ländern des Nahen Ostens sowie in Teilen Asiens wird dieses blutige und höchst gefährliche Ritual bis auf den heutigen Tag praktiziert. Weltweit leiden rund 140 Millionen Mädchen und Frauen an den Folgen der Operation, die meist ohne Betäubung vorgenommen und mit primitivsten Werkzeugen unter unzulänglichen hygienischen Bedingungen durchgeführt wird. Gerechtfertigt wird die Beschneidung mit traditionellen Reinheitsvorstellungen und vermeintlichen gesundheitlichen Vorteilen. Tatsächlich aber liegen ihre tieferen Gründe in der Kontrolle und Unterdrückung weiblicher Sexualität im Kontext einer patriarchalischen Gesellschaft. MISEREOR unterstützt Organisationen in Mali, die sich gegen die weibliche Beschneidung stellen und für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen eintreten.

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Bericht 2019 Mali/Tansania (P10003)
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Bericht 2021 Mali (P10003)
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Bericht 2022 Mali (P10003)
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Bericht 2023 Mali (P10003)
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Bericht 2024 Mali (P10003)
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