Flucht

Bangladesch: Hilfe für geflüchtete Rohingya
P30603: Bangladesch: Hilfe für geflüchtete Rohingya Seit 2017 fanden über eine Million geflüchtete Rohingya aus Myanmar Zuflucht im Nachbarland Bangladesch, allein 600.000 im größten Camp Kutupalong. Durch die ständig wachsende Zahl von Geflüchteten drohen die Flüchtlingscamps zum größten Slum der Welt zu werden. Zudem dürfen die Flüchtlinge die Camps nicht verlassen; es gibt kaum Arbeit, um für den Lebensunterhalt zu sorgen; Bildungsangebote, insbesondere für Kinder, sind rar und die Gesundheitsversorgung schwierig. Der MISEREOR-Partner UTTARAN unterstützt die Ankömmlinge mit Erstversorgung, aber schafft auch durch Trainings und Workshops Perspektiven für eine neue Zukunft.
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Irak / Libanon / Syrien - Flüchtlingsarbeit im Nahen Osten
Projekt-Nr.: P30816 Im Nahen Osten sind Millionen Menschen vor Terror und Gewalt auf der Flucht. Der weitaus größte Teil der Menschen flieht im eigenen Land oder in die Nachbarländer. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien und aus dem Irak, wo seit Jahren ein brutaler Bürgerkrieg tobt und nicht nur die Kampftruppen des sogenannten Islamischen Staats (IS) mit unvorstellbaren Gräueltaten Angst und Schrecken verbreiten. Auf eine Rückkehr dieser Menschen in ihre Herkunftsgebiete besteht in naher Zukunft kaum Hoffnung. MISEREOR unterstützt deshalb im Nahen Osten mehrere Partnerorganisationen, die durch Lebensmittel, Trinkwasser, medizinische Versorgung und Alltagsgüter Soforthilfe für Flüchtlinge leisten. Zentral sind psychosoziale Programme, um die oft traumatisierten Menschen zu stabilisieren. Ein weiterer Schwerpunkt sind Bildungsangebote und gemeindebasierte Initiativen. In allen Vorhaben wird die aufnehmende Bevölkerung so einbezogen, dass möglichen Verteilungskonflikten vorgebeugt und gesellschaftsbildende Impulse gesetzt werden.
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