Gesundheit

Tschad - Aids: Hand in Hand für Gesundheit und Würde
Projekt-Nr.: P10001 Die Immunschwächekrankheit Aids stellt nach wie vor eine der großen Bedrohungen der Menschheit dar. Besonders betroffen sind viele Länder Afrikas: Von den weltweit 30 bis 40 Millionen mit HIV infizierten Menschen leben dort nach Schätzungen internationaler Gesundheitsorganisationen weit mehr als die Hälfte. Besonders dramatisch ist die Situation in Ländern wie im Tschad. In einigen Landesteilen sind bis zu 15 Prozent der Erwachsenen mit dem HI-Virus infiziert. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen wird in Krankenhäusern behandelt oder durch ambulante Dienste versorgt. Die Sterbenden, die Kranken und die zurückbleibenden Kinder sind gänzlich angewiesen auf die Hilfe ihrer Nachbarn und Verwandten sowie auf ehrenamtliche Dienste. Diese freiwilligen Helferinnen und Helfer unterstützt MISEREOR gemeinsam mit der dortigen Diözese Moundou. Spenderinnen und Spender finanzieren über MISEREOR zum Beispiel die Ausbildung der Freiwilligen, Aufklärungskampagnen und Hilfen für elternlos gewordene Kinder.
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Äthiopien - Attat Hospital: Mehr als ein Krankenhaus
Projekt-Nr.: P13602 Jahr für Jahr tausende Operationen, hunderte Entbindungen und eine Vielzahl ambulanter Patienten: Im Attat Hospital gibt es viel zu tun, denn für die Menschen in Guraghe, einer ländlichen Gegend 200 Kilometer südwestlich von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, ist es das einzige erreichbare Krankenhaus. Doch es ist weit mehr als das. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des von den „Medical Mission Sisters“ (MMS) geleiteten Hospitals kümmern sich nicht nur um die medizinische Versorgung, sondern setzen auch den Ansatz eines „integrierten Basisgesundheitsdienstes“ erfolgreich in die Praxis um. So erstrecken sich die Aktivitäten des Attat Hospitals von der Aids-Prävention über die häusliche Pflege von Menschen mit Behinderung und Kurse zur Gesundheitsbildung bis hin zum Bau von Trinkwasserbrunnen. MISEREOR fördert das integrierte Konzept des Krankenhauses schon seit vielen Jahren.
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Guatemala - Gesundheitsdienste für die Armen
Projekt-Nr.: P20001 Guatemala gehört zu den Ländern mit den weltweit krassesten Gegensätzen zwischen Arm und Reich. Die ungleichen Lebensbedingungen spiegeln sich beispielhaft im Gesundheitssektor wider: Während sich einige wenige Reiche private Gesundheitsdienste leisten können und bestens versorgt sind, muss die Masse der Bevölkerung mit den völlig unzureichenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen vorliebnehmen. In der meist über 1.000 Meter hoch gelegene Region der Diözese Los Altos sind aufgrund einfach gebauter und nicht isolierter Häuser vor allem im Winter Erkältungs- und Lungenkrankheiten an der Tagesordnung. Unter der mangelnden medizinischen Versorgung leiden besonders die Kinder, von denen viele auch noch unterernährt sind. Es ist vor allem die Kirche, die sich der hilfsbedürftigen Menschen annimmt. Neben vielen anderen sozialen Einrichtungen hat die Diözese Los Altos in Guatemala auf ihrem Gebiet flächendeckende Basisgesundheitsdienste aufgebaut.
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Kongo – Sonnenenergie für Gesundheitsstationen
Projekt.Nr.: P14801Was macht eine Ärztin nachts ohne Strom? Können Verletzte bei Kerzenschein operiert werden? In vielen Ländern Afrikas stellen sich solche Fragen Tag für Tag. Elektrizität ist hier Mangelware und entscheidet im medizinischen Notfall über Leben und Tod.Deshalb unterstützt MISEREOR Krankenhäuser mit Solaranlagen. Die bringen nicht nur Licht und Ultraschall. Auch die Kühlung für Impfstoffe und Medikamente funktioniert jetzt zuverlässig. Es ist möglich, Blutkonserven zu lagern oder ein Elektromikroskop zu nutzen. Ärzte und Schwestern, die bereits mit Solarenergie arbeiten, führen nächtliche Notoperationen durch, stellen Diagnosen in hauseigenen Labors und verfügen über eine gekühlte Blutbank. Geld für Diesel wird gespart und in medizinische Ausstattung investiert. So wird die wichtigste Ressource für ein starkes Gesundheitssystem freigesetzt – mehr Zeit für die Patienten. 
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Corona-Krise weltweit
Die MISEREOR-Partnerorganisationen sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 besonders gefordert. Um schnell zu helfen, hat MISEREOR einen Soforthilfe-Fonds für Gesundheitsprojekte und Härtefälle eingerichtet. Unterstützen Sie unsere Partner dabei, sich den Herausforderungen der Pandemie zu stellen, damit sie ihre wichtige Arbeit für die Menschen unter den veränderten Bedingungen fortsetzen können.
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