Kinder / Jugendliche

Indien - Kinderarbeit wirksam bekämpfen
Projekt-Nr.: P32120 Obwohl seit 1989 durch die Vereinten Nationen verboten, ist Kinderarbeit nach wie vor ein fast weltweites Problem. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO (ILO-Berlin 2013) müssen heute rund 168 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, die meisten von ihnen in der Landwirtschaft, in der Gastronomie, in Werkstätten sowie als Straßenverkäufer oder Haushaltshilfen. Die Hälfte von ihnen arbeitet unter ausbeuterischen, sklavenähnlichen Bedingungen. Dies fügt den Kindern nicht nur körperlich und seelisch schweren Schaden zu, sondern hindert sie auch daran, eine Schule zu besuchen und Bildung zu erwerben. Besonders virulent ist das Problem der Kinderarbeit in Indien. Viele Mädchen und Jungen arbeiten als Müllsammler oder als Zwangsarbeiter in der Teppich- und Schmuckindustrie, viele auch in Minen und Steinbrüchen. Im Kampf gegen die Kinderarbeit setzt MISEREOR auf ein ganzheitliches Konzept: Zum einen gilt es, Kinder vom Zwang zur Arbeit und aus den nicht selten an Sklaverei grenzenden Arbeitssituationen zu befreien. Zum anderen geht es darum, die Lebensbedingungen der betroffenen Familien zu verbessern, damit diese ihre Kinder in die Schule schicken und  sie nicht dem verhängnisvollen Kreislauf aus Armut und Verschuldung ausliefern.
10 Documents
Indien - Hilfe für Straßenkinder
Projekt-Nr.: P32101 Obdachlosigkeit ist in Indien, einem der sich am schnellsten entwickelnden Länder weltweit, ein riesiges Problem. Schätzungen zufolge leben dort rund acht Millionen Kinder und Erwachsene auf der Straße; allein in der Hauptstadt Delhi gibt es mehr als 100.000 obdachlose Kinder und Erwachsene. Sie stehen auf der untersten gesellschaftlichen Stufe, der Staat und kommunale Stellen kümmern sich kaum um sie und verwehren ihnen meist die fundamentalsten Grundrechte. Das von MISEREOR unterstützte Projekt „Butterflies“ nimmt sich der vielen Straßenkinder an. Sie erhalten sichere Schlafplätze, medizinische Versorgung und in kalten Wintermonaten warme Mahlzeiten. Durch Straßenunterricht können die Jungen und Mädchen eine Grundbildung erwerben. Und sie werden sich ihrer Rechte auf Obdach, Sicherheit und Schutz vor Übergriffen der Polizei bewusst.
9 Documents
Kenia - Mädchen auf der Straße: Neue Perspektiven für die Ärmsten
Projekt-Nr.: P10002 In der kenianischen Hauptstadt Nairobi leben etwa 2,5 Millionen Menschen in Elendsvierteln. Dennoch hat die Metropole für die in Armut lebende Landbevölkerung eine hohe Anziehungskraft. Auch viele Kinder und Jugendliche treibt die Hoffnung auf Arbeit nach Nairobi. Doch dort endet der Traum von einem besseren Leben meist sehr schnell im Elend. Schätzungsweise 60.000 Mädchen und Jungen aus allen Landesteilen leben in Nairobi auf der Straße, inmitten einer Welt voller Gewalt, Hunger, Krankheit und Not. Besonders hart ist das Schicksal der Mädchen: Sie sind stets gefährdet, vergewaltigt zu werden und in die Prostitution abzurutschen. Ehemals von einer deutschen Entwicklungshelferin gegründet, nimmt sich das heute von der Erzdiözese Nairobi betriebene „Rescue Dada Centre“ dieser Kinder an. Mit Hilfe von MISEREOR-Spenden fängt das Sozialprogramm die Mädchen auf. Das Zentrum eröffnet ihnen neue Perspektiven für ihr weiteres Leben, indem es den Mädchen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht und ihr Selbstwertgefühl aufbaut und stärkt.
12 Documents
Brasilien - Straßenkindern Zukunft schenken
Projekt-Nr.: P23302 Brasilien, mittlerweile die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt, zählt nicht mehr zu den armen Ländern. Doch in kaum einem Land ist das soziale Gefälle größer als dort. Einer immer reicher werdenden Ober- und einer relativ gut situierten Mittelschicht stehen rund 40 Millionen Brasilianer gegenüber, die von gerade mal 1,50 Euro pro Tag leben müssen. Durch anhaltende Wirtschaftskrisen droht die Zahl dieser Menschen in den nächsten Jahren stark zu wachsen. Ausdruck der sozialen Spaltung in Brasilien ist das in allen größeren Städten bestehende Straßenkinderproblem. Manche der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind vor dem Elend und der Gewalt in ihren Familien von zu Hause geflohen. Die allermeisten wohnen zwar noch bei ihren Eltern, halten sich aber von morgens bis abends auf der Straße auf, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen – durch Betteln, verschiedene Dienstleistungen, aber auch Kleinkriminalität und Prostitution. Während der Staat sich kaum um sie kümmert, sind es hauptsächlich private und kirchliche Organisationen, die ihnen Halt geben und Chancen auf ein besseres Leben eröffnen.
4 Documents
Kambodscha - Mitten im Leben: Kinder und Jugendliche mit Behinderung
Projekt-Nr.: P32702 Wer in Kambodscha mit einer Behinderung oder anderen Einschränkung geboren wird, hat es nicht leicht. Noch immer glauben viele Menschen, das habe mit schlechtem Karma zu tun. Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung werden deshalb oft von ihren Familien versteckt. Sie erhalten nicht die Förderung, die sie brauchen und verdienen. Unser Partner eröffnet nun der ganzen Familie eine neue Perspektive: Er trainiert Betroffene für kleine Alltagsaufgaben wie Waschen oder Tiere füttern. Gleichzeitig lernen ihre Bezugspersonen einfache Fürsorge für ihre Angehörigen mit einer Behinderung. Und Dorfvorsteher, Lehrerinnen und andere Autoritäten werden über die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufgeklärt.
4 Documents
×
Mass Download 0

Mass Download 0

No Documents available